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„Meine Mutter kam aus der Normandie und mein Vater aus Schottland, deshalb war ich schon in meiner frühesten Kindheit mit der französischen und der britischen Kultur vertraut. Nach einigen Jahren in Südfrankreich kam ich 1973 in die Picardie und war ganz begeistert von der Region um Chantilly. Chantilly – und die Picardie im Allgemeinen – haben eine wunderbare Eigenschaft: man fühlt sich wie in Großbritannien und kann gleichzeitig vom „French Touch” profitieren. Hier ist Alles grün und friedlich, es gibt riesige Wälder und es herrscht ein unvergleichliches Ambiente. Ich liebe mein kleines Stückchen der Picardie so sehr, dass ich Mitglied des Fremdenverkehrsamtes von Chantilly wurde. Die Picardie ist eine Region, die meine britischen Mitbürger nicht besonders gut kennen. Sie durchqueren die Picardie auf der Durchreise zu ihrem Ferienort weiter im Süden oft, ohne sie überhaupt zu bemerken. Aber die, die hier eine Pause einlegen, können mit einer freudigen Überraschung rechnen! Ich kenne ein paar Leute, die es wie mich eher durch Zufall in die Picardie verschlagen hat und die ebenfalls von dieser schönen, großzügigen Natur begeistert sind. Sie fühlten sich sofort wie zu Hause. In Chantilly und seiner Umgebung haben sich zahlreiche Briten niedergelassen: Heute leben mehr als 100 Familien aus England in dieser Ecke. Die britischen Journalisten haben die Region ebenfalls entdeckt. Vor kurzem waren zwei von ihnen bei mir zu Gast. Ihr Artikel erschien unter dem Titel „Chantilly, ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Paris, der eine Pause wert ist” in der angelsächsischen Presse.”
Dominic
BLAIR
(VINEUIL-SAINT-FIRMIN)
Eine aus Großbritannien stammende Einwohnerin der Picardie
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