Department Oise: Von der Invasion bis zum Waffenstillstand

Beim Ersten Weltkrieg und Oise denkt man sofort an den Waffenstillstand und die Lichtung bei Rethondes. Dabei vergisst man, dass das Department 1914 Schauplatz des extremen Vorstoßes der Deutschen in Richtung Paris war, drei Jahre Besetzung ertragen musste und 1918 schreckliche Schlachten erlebte.

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Von der Invasion im August 1914 bis zur Unterzeichnung des Waffenstillstands

Das Department gelangte ab August 1914 in den Konflikt und verließ ihn erst im November 1918, als im Wald von Compiègne der Waffenstillstand unterzeichnet wurde. Es spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Großen Krieges. Im Department vor den Toren von Paris, dem wichtigsten Ziel der deutschen Armee, fanden zu Beginn und am Ende des Konflikts erbitterte Kämpfe statt. Auf seinem Gebiet spielte sich im September 1914 der erste Sieg an der Marne ab, dann der Wettlauf ans Meer, der Stellungskrieg im Noyonnais von September 1914 bis März 1917, aber auch die letzte Schlacht der Deutschen im Juni 1918 und der Waffenstillstand am 11. November 1918.

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Die Märtyrerstädte Noyon und Soissons

Während des Großen Krieges befanden sich in Compiègne, Senlis oder Chantilly die Hauptquartiere des Generalstabs der französischen Armee, während sich an der Front zwischen Noyon und Soissons der totale Krieg abspielte, bei dem fortschrittlichste Waffen (Bombardierungen mit Giftgas, Flugzeuge, Panzer usw.) und verdammenswürdigste repressive Methoden (Geiselnahmen, willkürliche Hinrichtungen, Massenevakuierungen, Deportationen usw.) eingesetzt wurden. Die Stadt Noyon, die im Krieg zu 80 % zerstört wurde, hat heute zu ihrem einstigen Charme zurückgefunden. Doch dieses von den Kämpfen verschont gebliebene Haus, diese alte Straße oder dieses Monument aus früheren Zeiten bergen noch immer die Geheimnisse eines Krieges, der einst eine ganze Generation auslöschte. Bei einem Spaziergang durch Noyon können Sie allein oder mit einem Führer die Geheimnisse einer Stadt entschlüsseln, die ihre Jahre des Leidens nicht vergessen hat.

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Städte und Dörfer, die sich erinnern

Noch heute trägt das Department Oise die Stigmata dieser düsteren Epoche seiner Geschichte. In der Region wimmelte es so sehr vor Fallen und Sprengstoff, dass ihre Bewohner sie die „rote Zone“ nannten. Seitdem sind drei Generationen vergangen, bald vier. Trotzdem ist der Große Krieg in den Gemeinden des Departments Oise noch immer präsent. Sie sind wahre Orte der Erinnerung, die Zeugnis über den Konflikt in dieser Gegend ablegen. Es gibt kein Dorf, in dem nicht ein Denkmal die Grausamkeiten der Kämpfe vergegenwärtigt, keine Stadt, deren Architektur nicht die Erinnerung an die Angriffe wachruft. Die zahlreichen betroffenen Dörfer gedenken der Soldaten, die auf ihrem Boden fielen. Der Ablauf der Schlachten ist Schritt für Schritt, von einem Dorf zum nächsten nachvollziehbar.

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