Entdeckungswanderungen in der Picardie

Ich glaube, dass man den größten Reichtum im Austausch mit anderen findet. Mir gefällt es, die Leute, die hierher kommen zu empfangen und zu führen; sie sind im Allgemeinen sehr neugierig und ich freue mich, ihnen bei der Entdeckung des Landes zu helfen, ihnen die Wanderwege und die sehenswerten Orte anzugeben und ihnen ein paar Stellen zu verraten, an denen sie Pilze finden können. Sie sind immer von unserer Region, ihrem Kulturerbe und ihren Landschaften überrascht“, erzählt Nathalie Colinet vom Netzwerk „Bienvenue à la ferme“ im Department Oise.

Bei einem Wochenende in der Picardie, zwischen Lille und Paris, gibt es immer etwas zu entdecken, selbst wenn man meint, die Gegend gut zu kennen, weil sie so nah ist.
Sogar die Stadt, in der man wohnt, kann überraschen: „Ein Entdeckungsgang durch die Stadt verändert den Blick der Leute auf die Straßen, die sie manchmal jeden Tag entlanggehen“ heißt es im Comité Régional de Randonnée Pédestre de Picardie (Regionalausschuss für Fußwanderungen der Picardie). Die Städte Amiens, Abbeville, Soissons, Beauvais, Laon, Saint-Quentin, Compiègne, Noyon, Péronne, Vervins, Château-Thierry haben alle ihren eigenen Charakter, ihre Museen, alte Stadtviertel, seltene Sammlungen, nette Terrassen und begeisterte Führer. Und an den Wochenenden von April bis November finden in vielen Städten und Dörfern der Picardie die traditionellen Flohmärkte (Réderies) statt – über 300 in jedem Jahr. Meistens sucht man nichts Besonderes, doch wenn man sich aufs Geratewohl nach Trödelwaren umsieht, kann man immer etwas entdecken und in eine lebendige picardische Tradition eintauchen.

Auf der Route Touristique du Champagne im Department Aisnefindet im Herbst die große Schlemmerwanderung statt: Champagnerkeller, aber auch Äpfel, Kastanien und Weintrauben, die bei der Ernte übersehen wurden, wenn der Weg am Weinberg vorbeiführt“, amüsiert sich Paulette Beauvais, Wanderführerin in der Nähe von Château-Thierry.

Entdeckungswanderungen in der Picardie

Verlassen wir die Städte: 343 000 ha Wälder! In den Wäldern von Chantilly, Compiègne, Retz, Saint-Gobain, Halatte, Crécy oder Ermenonville findet man mit Hilfe der Topo-guides (Wanderführer mit Karten und Beschreibungen) immer einen markierten Wanderweg, der zu einem königlichen Grenzstein, einem geheimnisvollen Kreuz, einem Menhir oder einem sich drehenden Stein führt – es gibt so viele Legenden, die den Kindern gefallen werden.

Auf den Spaziergängen sieht man hier ein Waschhaus und dort, z. B. in Pierrefonds, ein majestätisches Schloss, das direkt aus einem Märchen von Perrault zu stammen scheint. Man erfährt auch, dass die Thiérache nicht nur das Land des Maroilles ist. Auf botanischen Wanderungen geben die spezialisierten Führer eine Einführung in die Flora der Bocage (typische Landschaft mit Hecken), in essbare Kräuter der Felder und Böschungen.

Rosafarbene Felsen von Ault, Berge in der Umgebung von Laon, Forstwege, Mont Sainte Hélène, Kalkhänge (Larris), Treidelpfade oder Küstenwege wechseln mit großen Ebenen ab, die sich je nach Anbaupflanzen der jeweiligen Jahreszeit ändern.

In der Picardie wirkt sich die unendliche Vielfalt der Landschaften auf die der Wanderwege aus, die die picardischen Markierer sorgfältig unterhalten, „damit die Wanderer Gefallen daran finden, unsere Region zu entdecken“, erklärt Michel Urly im Department Oise.

Entdeckungswanderungen in der Picardie

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