Das Gedächtnis der Erde
Das Gedächtnis der Erde

Die Picardie ist eine geheimnisvolle Gegend. Wer sie aber wirklich kennen lernen möchte, mit dem teilt sie ihre Geheimnisse gerne. Sie ist uns näher und zugänglicher, als wir glauben (Amiens ist nur 1,5 h Fahrtzeit von Paris entfernt), und sie bietet uns ihre Schätze, ihre Erinnerungen, und ihre Zeit. Bedeutende - und neugierige - Menschen haben das erkannt. Im Jahr 1844 beginnt die Picardie, Jacques Boucher de Perthes ihre Geheimnisse zu erzählen. Victor Commont (1866-1918) folgt ihm. In jüngerer Zeit dann Roger Agache, Erfinder der Luftarchäologie. Seit 1960 ist er mit Sport- und Leichtflugzeugen unterwegs und fand hunderte Überreste. Dadurch wurde ein umfassendes vergrabenes Kulturerbe ans Tageslicht gebracht: „Die Landwirtschaft hatte scheinbar alles zerstört und abgerissen. Aber es ist auch die Landwirtschaft, die wie durch ein Wunder für eine Auferstehung sorgt; in der schönen Jahreszeit wächst das Getreide ungleichmäßig, und im Winter ist die Farbtönung der Erde aufgrund der Feuchtigkeit ungleich...“ Arbeitswut, wissenschaftliche Genauigkeit und Leidenschaft dieses Mannes haben die Suchtechniken grundlegend erneuert und waren Auslöser für zahlreiche Ausgrabungen und erhaltende Maßnahmen. Seine Projekte erfassten über 10 000 archäologische Standorte. Römische Villen, zum Beispiel in Thiepval (in der Somme), und in Vendeuil-Caply (in Oise), wo auf 130 Hektar Fläche Thermen, ein Tempel und ein Theater erkannt werden konnten, und ein weitläufiges ländliches Heiligtum des römischen Galliens in Ribemont-sur-Ancre.

Das Gedächtnis der Erde

Alle Schätze der Picardie werden sorgfältig aufbewahrt und warten in zahlreichen Museen auf Entdecker (zum Beispiel an einem Wochenende). Da ist natürlich das Musée de Picardie in Amiens, auch der kleine Louvre genannt, die Museen in Senlis, Soissons, Noyon, wo man die gallisch-römischen Überreste und die Sammlung aus der Bronzezeit nicht versäumen sollte. Für die jungen Besucher: Im Museum von Breteuil haben Kinder in Werkstätten die Möglichkeit, wie die Großen Ausgrabungen zu machen. Außerdem gibt es archäologische Themenparks: in Chaussée-Tirancourt (im Somme-Tal) durchläuft man in Samara auf 30 Hektar Fläche 600 000 Jahre der Geschichte; der Archäologische Garten Saint-Acheul in Amiens, in dem der erste Acheuleus-Feuerstein gefunden und nach dem Fundort getauft wurde.“

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